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Qualitätsbericht 2009

Die wissenschaftliche Präsenz des Zentrums für Handchirurgie geht aus zahlreichen nationalen und internationalen Einladungen zu Kongressvorträgen hervor. In Japan war Prof. Krimmer eingeladen, um Kollegen der Universitäten Tokio und Osaka über spezielle Techniken von Operationen am Handgelenk zu berichten und diese gemeinsam bei einem Workshop zu erproben. Als Board Mitglied der IBRA (International Bone Research Association) erfolgte eine Einladung nach Miami-USA, um gemeinsam mit internationalen Kollegen neue Operationstechniken in einem auf höchstem technischen Niveau ausgestattete Trainingscenter vorzustellen. Beim Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie in Tübingen wurde zusammen mit unserer Ergotherapeutischen Abteilung das Langzeitergebnis einer jungen Patientin nach Handreplantation vorgestellt. Erfreulich war hierbei, dass diese Patientin nach ca 1,5 Jahren wieder ihre ursprüngliche Tätigkeit ohne größere Einschränkungen aufnehmen konnte. Bei diesem Kongress endete auch die Präsidentschaft von Prof. Krimmer, der aber weiter Mitglied  des Vorstandes der Dt. Gesellschaft für Handchirurgie bleibt.

Daneben wurden zahlreiche Kongressvorsitze und Einladungsvorträge in der Schweiz, Italien, Österreich und Deutschland auf Einladung wahrgenommen.

Ein weiterer wichtiger Schritt in die Zukunft wurde beschlossen ab Januar 2011 wird das Zentrum für Handchirurgie in das neu errichtet Ärztehaus (s.Abb.) umziehen. Hier können dann die Patienten unter modernsten Bedingungen versorgt und betreut werden und die Kooperation mit dem Elisabethenkrankenhaus einschließlich der Kinderklinik St. Nikolaus optimiert werden.



Qualitätsbericht 2008

Die wissenschaftliche Präsenz des Zentrums für Handchirurgie geht aus zahlreichen nationalen und internationalen Einladungen zu Kongressvorträgen hervor. In Brasilien konnte über die Entwicklung und klinische Erfahrung neuester Plattensysteme zur Behandlung nach Frakturen an Handgelenk und Hand berichtet werden. Auf dem Europäischen Handchirurgen Kongress in Laussanne wurde eine Diskussionsrunde mit befreundeten Kollegen aus USA. England, Japan, Österreich und Deutschland über die Behandlungsstrategien nach schwierigen Hand- gelenksbrüchen moderiert. Im Rahmen des Jahreskongresses in Hamburg konnte nach der ersten Periode der Präsidentschaft innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie die gute Kooperation mit den Nachbargesellschaften und den Handtherapeuten erfolgreich intensiviert werden. Daneben wurden zahlreiche Kongressvorsitze und Einladungsvorträge in der Schweiz, Italien, Österreich und Deutschland wahrgenommen. Eine betreute Promotionsarbeit über die Ergebnisse nach der operativen Behandlung der schmerzhaften Arthrose des Handgelenkes konnte an der Universität Würzburg erfolgreich abgeschlossen werden, eine weitere Arbeit über Radiusfrakturen steht kurz vor dem Abschluss und derzeit werden drei weitere Doktorranden betreut, um durch Nachuntersuchung unserer Patienten die Qualitätssicherung weiter zu verbessern.

Neben zahlreichen Hospitationen von Ärzten fanden auch längerfristige wissenschaftlich geförderte Aufenthalte von Kollegen aus Österreich, Tschechien und Brasilien über das Jahr verteilt statt. Zusammenfassend hat sich die enge Kooperation mit dem Elisabethenkrankenhaus auch im Jahr 2008 hervorragend bewährt und auch für das Jahr 2009 erwarten wir eine positive Weiterentwicklung wobei der Schwerpunkt weiterhin auf der Versorgung unserer Patienten nach modernsten Gesichtspunkten liegen wird.


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